Jul
30
to Aug 3

Weiterbildung für EU Lehrkräfte (Balatonfüred, Ungarn)

In diesem 5-tägigen Kurs erhalten Sie ein praxisbezogenes Wissen rund um das Thema kindliche Zwei- und Mehrsprachigkeit. Im Fokus stehen die häufigsten Fragen und alltäglichen Probleme der Erzieher/-innen und Eltern. Sie erfahren, wie die familiären und institutionellen Rahmenbedingungen gestaltet werden können, um eine gelungene Mehrsprachigkeit der Kinder zu gewährleisten. Sie lernen über die Stolpersteine und die hartnäckigen Vorurteile, die diese Aufgabe erschweren.

Da Sprache mit Kultur eng verbunden ist, liegt ein weiterer Schwerpunkt darin, interkulturelle Kompetenzen zu erwerben. Es werden Techniken vermittelt, die Ihnen die Kommunikation und Zusammenarbeit mit Eltern aus verschiedenen Kulturen erleichtern.

Bei der Weiterbildung wird ein grosser Wert darauf gelegt, dass die Kursteilnehmer/-innen, aus verschiedenen europäischen Ländern, auch ausserhalb der Seminarstunden ausreichend Gelegenheit haben, sich auszutauschen und zu vernetzen. Die abwechslungsreichen fakultativen Nachmittags- bzw. Abendprogramme sind auf dieses Ziel ausgerichtet.

Die vielseitige Methodik des Kurses beinhaltet neben theoretischen Inputs, Gruppenarbeit, Analysen von Fallbeispielen und Filmausschnitten, sowie weitere kreative-spielerische Übungen.

Die Kurssprache ist zwar Deutsch, jedoch ist der Kursinhalt nicht nur auf die deutschsprachigen Länder ausgerichtet. Teilnehmer aus anderen Ländern sind auch herzlich willkommen.

Themen:
- Alles über kindliche Zwei- und Mehrsprachigkeit (Grundlagen und Begriffe, frühe und späte Zweisprachigkeit, ideale Rahmenbedingungen, Geschichten aus der Praxis, Sprachgebrauch zweisprachiger Kinder, Mischsprache, Verweigerung einer Sprache, sprachbezogene Konflikte, usw.).
- Was haben Gefühle und Motivation mit dem (mehrsprachigen) Spracherwerb zu tun?
- Welche Wirkung hat die sprachliche Erziehung zu Hause auf die Entwicklung der Schulsprache der Kinder?
- Mythen und Vorurteile gegenüber Zweisprachigkeit erkennen und beseitigen.
- Die Welt trifft sich in der Klasse/Gruppe. Was bewirken pädagogische Einrichtungen?
- Warum ist es sinnvoll die sprachliche und kulturelle Vielfalt im Umfeld des mehrsprachigen Kindes sichtbar und hörbar zu machen?
- Zwei Sprachen – und welche Kultur? Sprache, ein Zugehörigkeitsgefühl. Identitätsentwicklung bei mehrsprachigen Kindern.
- Warum ist interkulturelle Kompetenz (nicht nur) in der pädagogischen Arbeit wichtig?
- Kommunikation und Zusammenarbeit mit Eltern aus verschiedenen Kulturen.

Balatonfüred
30. 07. – 03. 08. 2018 Anmeldungsfrist bis: 08.06.2018

Vorläufiges Programm

Tag 1:
Vormittag: Anreise, Belegung der Zimmer, Orientierung in der Stadt.
Nachmittag ab 16.00h: Begrüßung, Vorstellungsrunde, Erwartungen, Einführung in die Veranstaltung und Exkursionen.
Abend: Gemeinsames Abendessen in einem typisch ungarischen Restaurant in Balatonfüred (freiwillig).

Tag 2:
Vormittag (9-13h): Alles über kindliche Zwei- und Mehrsprachigkeit.
Nachmittag: Schiffart nach Tihany, Besichtigung der Altstadt, die auf der einzigen Halbinsel im Plattensee liegt (freiwillig).

Tag 3:
Vormittag (9-13h): Mehrsprachige Kinder in pädagogischen Einrichtungen.
Nachmittag: Sie haben die Möglichkeit die Hafenstadt Balatonfüred bei einer Stadtführung kennenzulernen und nachher in einem Kaffeehaus mit den Teilnehmer/-innen sich auszutauschen bzw. Partnerschaften zu knüpfen (freiwillig).

Tag 4:
Vormittag (9-13h): Interkulturelle Kompetenzen.
Nachmittag: Exkursion nach Veszprém, die Stadt der Königinnen (freiwillig).

Tag 5:
Vormittag (9-13h): Tipps für die Kommunikation mit Eltern aus verschiedenen Kulturen. Abschluss, Evaluationsbogen, Feedbackrunde.
Nachmittag: Abreise.

Zielgruppen:
• Erzieher/-innen und Lehrer/-innen von Kindern zwischen 0 bis ca. 10 Jahre.
• Schulleiter/-innen, Verantwortliche in Elternbildung, Mitarbeiter/-innen von Eltern-Kind-Zentren oder andere gemeinnützige Organisationen.
• Eltern, Interessierte.

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Aug
6
to Aug 10

Weiterbildung für EU Lehrkräfte (Balatonfüred, Ungarn)

In diesem 5-tägigen Kurs erhalten Sie ein praxisbezogenes Wissen rund um das Thema kindliche Zwei- und Mehrsprachigkeit. Im Fokus stehen die häufigsten Fragen und alltäglichen Probleme der Erzieher/-innen und Eltern. Sie erfahren, wie die familiären und institutionellen Rahmenbedingungen gestaltet werden können, um eine gelungene Mehrsprachigkeit der Kinder zu gewährleisten. Sie lernen über die Stolpersteine und die hartnäckigen Vorurteile, die diese Aufgabe erschweren.

Da Sprache mit Kultur eng verbunden ist, liegt ein weiterer Schwerpunkt darin, interkulturelle Kompetenzen zu erwerben. Es werden Techniken vermittelt, die Ihnen die Kommunikation und Zusammenarbeit mit Eltern aus verschiedenen Kulturen erleichtern.

Bei der Weiterbildung wird ein grosser Wert darauf gelegt, dass die Kursteilnehmer/-innen, aus verschiedenen europäischen Ländern, auch ausserhalb der Seminarstunden ausreichend Gelegenheit haben, sich auszutauschen und zu vernetzen. Die abwechslungsreichen fakultativen Nachmittags- bzw. Abendprogramme sind auf dieses Ziel ausgerichtet.

Die vielseitige Methodik des Kurses beinhaltet neben theoretischen Inputs, Gruppenarbeit, Analysen von Fallbeispielen und Filmausschnitten, sowie weitere kreative-spielerische Übungen.

Die Kurssprache ist zwar Deutsch, jedoch ist der Kursinhalt nicht nur auf die deutschsprachigen Länder ausgerichtet. Teilnehmer aus anderen Ländern sind auch herzlich willkommen.

Themen:
- Alles über kindliche Zwei- und Mehrsprachigkeit (Grundlagen und Begriffe, frühe und späte Zweisprachigkeit, ideale Rahmenbedingungen, Geschichten aus der Praxis, Sprachgebrauch zweisprachiger Kinder, Mischsprache, Verweigerung einer Sprache, sprachbezogene Konflikte, usw.).
- Was haben Gefühle und Motivation mit dem (mehrsprachigen) Spracherwerb zu tun?
- Welche Wirkung hat die sprachliche Erziehung zu Hause auf die Entwicklung der Schulsprache der Kinder?
- Mythen und Vorurteile gegenüber Zweisprachigkeit erkennen und beseitigen.
- Die Welt trifft sich in der Klasse/Gruppe. Was bewirken pädagogische Einrichtungen?
- Warum ist es sinnvoll die sprachliche und kulturelle Vielfalt im Umfeld des mehrsprachigen Kindes sichtbar und hörbar zu machen?
- Zwei Sprachen – und welche Kultur? Sprache, ein Zugehörigkeitsgefühl. Identitätsentwicklung bei mehrsprachigen Kindern.
- Warum ist interkulturelle Kompetenz (nicht nur) in der pädagogischen Arbeit wichtig?
- Kommunikation und Zusammenarbeit mit Eltern aus verschiedenen Kulturen.

Balatonfüred
06. 08. – 10. 08. 2018 Anmeldungsfrist bis: 08.06.2018

Vorläufiges Programm

Tag 1:
Vormittag: Anreise, Belegung der Zimmer, Orientierung in der Stadt.
Nachmittag ab 16.00h: Begrüßung, Vorstellungsrunde, Erwartungen, Einführung in die Veranstaltung und Exkursionen.
Abend: Gemeinsames Abendessen in einem typisch ungarischen Restaurant in Balatonfüred (freiwillig).

Tag 2:
Vormittag (9-13h): Alles über kindliche Zwei- und Mehrsprachigkeit.
Nachmittag: Schiffart nach Tihany, Besichtigung der Altstadt, die auf der einzigen Halbinsel im Plattensee liegt (freiwillig).

Tag 3:
Vormittag (9-13h): Mehrsprachige Kinder in pädagogischen Einrichtungen.
Nachmittag: Sie haben die Möglichkeit die Hafenstadt Balatonfüred bei einer Stadtführung kennenzulernen und nachher in einem Kaffeehaus mit den Teilnehmer/-innen sich auszutauschen bzw. Partnerschaften zu knüpfen (freiwillig).

Tag 4:
Vormittag (9-13h): Interkulturelle Kompetenzen.
Nachmittag: Exkursion nach Veszprém, die Stadt der Königinnen (freiwillig).

Tag 5:
Vormittag (9-13h): Tipps für die Kommunikation mit Eltern aus verschiedenen Kulturen. Abschluss, Evaluationsbogen, Feedbackrunde.
Nachmittag: Abreise.

Zielgruppen:
• Erzieher/-innen und Lehrer/-innen von Kindern zwischen 0 bis ca. 10 Jahre.
• Schulleiter/-innen, Verantwortliche in Elternbildung, Mitarbeiter/-innen von Eltern-Kind-Zentren oder andere gemeinnützige Organisationen.
• Eltern, Interessierte.

 

 

Ausführliche Informationen über das 5-tägige Programm finden Sie hier:

https://www.schooleducationgateway.eu/de/pub/teacher_academy/catalogue/detail.cfm?sid=52997

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Sep
24
to Sep 28

Weiterbildung für EU Lehrkräfte (Wien, Österreich)

In diesem 5-tägigen Kurs erhalten Sie ein praxisbezogenes Wissen rund um das Thema kindliche Zwei- und Mehrsprachigkeit. Im Fokus stehen die häufigsten Fragen und alltäglichen Probleme der Erzieher/-innen und Eltern. Sie erfahren, wie die familiären und institutionellen Rahmenbedingungen gestaltet werden können, um eine gelungene Mehrsprachigkeit der Kinder zu gewährleisten. Sie lernen über die Stolpersteine und die hartnäckigen Vorurteile, die diese Aufgabe erschweren.

Da Sprache mit Kultur eng verbunden ist, liegt ein weiterer Schwerpunkt darin, interkulturelle Kompetenzen zu erwerben. Es werden Techniken vermittelt, die Ihnen die Kommunikation und Zusammenarbeit mit Eltern aus verschiedenen Kulturen erleichtern.

Bei der Weiterbildung wird ein grosser Wert darauf gelegt, dass die Kursteilnehmer/-innen, aus verschiedenen europäischen Ländern, auch ausserhalb der Seminarstunden ausreichend Gelegenheit haben, sich auszutauschen und zu vernetzen. Die abwechslungsreichen fakultativen Nachmittags- bzw. Abendprogramme sind auf dieses Ziel ausgerichtet.

Die vielseitige Methodik des Kurses beinhaltet neben theoretischen Inputs, Gruppenarbeit, Analysen von Fallbeispielen und Filmausschnitten, auch weitere kreative-spielerische Übungen, wie zum Beispiel das Room Escape mit Storyline, bei dem logische Aufgabelösung und Teamgeist gefragt sind. (Das Kursgeld beinhaltet den Eintritt.)

Die Kurssprache ist zwar Deutsch, jedoch ist der Kursinhalt nicht nur auf die deutschsprachigen Länder ausgerichtet. Teilnehmer aus anderen Ländern sind auch herzlich willkommen.

Themen:
- Alles über kindliche Zwei- und Mehrsprachigkeit (Grundlagen und Begriffe, frühe und späte Zweisprachigkeit, ideale Rahmenbedingungen, Geschichten aus der Praxis, Sprachgebrauch zweisprachiger Kinder, Mischsprache, Verweigerung einer Sprache, sprachbezogene Konflikte, usw.).
- Was haben Gefühle und Motivation mit dem (mehrsprachigen) Spracherwerb zu tun?
- Welche Wirkung hat die sprachliche Erziehung zu Hause auf die Entwicklung der Schulsprache der Kinder?
- Mythen und Vorurteile gegenüber Zweisprachigkeit erkennen und beseitigen.
- Die Welt trifft sich in der Klasse/Gruppe. Was bewirken pädagogische Einrichtungen?
- Warum ist es sinnvoll die sprachliche und kulturelle Vielfalt im Umfeld des mehrsprachigen Kindes sichtbar und hörbar zu machen?
- Zwei Sprachen – und welche Kultur? Sprache, ein Zugehörigkeitsgefühl. Identitätsentwicklung bei mehrsprachigen Kindern.
- Warum ist interkulturelle Kompetenz (nicht nur) in der pädagogischen Arbeit wichtig?
- Kommunikation und Zusammenarbeit mit Eltern aus verschiedenen Kulturen.
Vorläufiges Programm

Wien
24. 09. – 28. 09. 2018.

Vorläufiges Programm

Tag 1:
Vormittag: Anreise, Belegung der Zimmer, Orientierung in der Stadt.
Nachmittag ab 15h: Begrüßung, Vorstellungsrunde, Erwartungen, Einführung in die Veranstaltung und Exkursionen.
Abend: Gemeinsames Abendessen in einem typischen Wiener Heuriger in Grinzing (freiwillig).

Tag 2:
Vormittag (9-13h): Alles über kindliche Zwei- und Mehrsprachigkeit.
Nachmittag: Teambildung für Seminarteilnehmer/-innen bei Crime Runners – Escape the Room Wien. (Die genaue Uhrzeit wird später bekannt gegeben.)

Tag 3:
Vormittag (9-13h): Mehrsprachige Kinder in pädagogischen Einrichtungen.
Nachmittag: Sie haben die Möglichkeit die Wiener Innenstadt bei einer Stadtführung kennenzulernen und sich nachher in einem typischen Wiener Kaffeehaus mit anderen Teilnehmer/-innen auszutauschen bzw. institutionelle Partnerschaften zu knüpfen (freiwillig).

Tag 4:
Vormittag (9-13h): Interkulturelle Kompetenz
Nachmittag: Besichtigung Schloss und Schlosspark Schönbrunn (freiwillig).

Tag 5:
Vormittag (9-13h): Tipps für die Kommunikation mit Eltern aus verschiedenen Kulturen.
Abschluss, Evaluationsbogen, Feedbackrunde.
Nachmittag: Abreise

Zielgruppen:
• Erzieher/-innen und Lehrer/-innen von Kindern zwischen 0 bis ca. 10 Jahre
• Schulleiter/-innen, Verantwortliche in Elternbildung, Mitarbeiter/-innen von Eltern-Kind-Zentren oder andere gemeinnützige Organisationen
• Eltern, Interessierte.

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Sep
30
2:00 PM14:00

Gyermekkori kétnyelvüség - problémák és megoldások (Felsö-Ausztria)

A külföldi élet rengeteg olyan kihívást tartogat számunkra, amelyekre Magyarországon élve soha nem gondoltunk volna. Új országban, idegen környezetben könnyebben elbizonytalanodunk szülöként is, hogy mivel és hogyan segíthetnénk a gyerekeink boldogulását. A gyerek kétnyelvűsége is egy olyan téma, amely megválaszolatlan kérdéseket és előre nem látható problémákat tartogathat:

  • Lehet-e bármit tenni akkor, ha a gyerek hosszú hónapokig csak hallgat az óvodában? Ha nem szólal meg az új nyelven, viszont az idegen környezetben visszahúzódó vagy éppen agresszív? Elképzelhető, hogy túlterhelés számára az újabb nyelv?

  • Valóban segítséget jelent-e a gyereknek, ha otthon átállunk a németre? Vajon jobban és gyorsabban megtanulja majd az új nyelvet, ha mi is azt beszéljük vele?

  • Szülőként tehetünk-e bármit annak érdekében, hogy a gyerekünk kétnyelvű fejlődése problémamentes legyen? Segíthetünk-e akkor is, ha mi nem beszélünk (jól) németül?

  • Rendben van-e, ha a gyerek folyamatosan keveri a nyelveket? Kijavítsuk, vagy inkább hagyjuk?

  • Nem fog-e elfelejteni magyarul, miután jól megtanulta a németet? Egyáltalán, el lehet-e felejteni az anyanyelvet (vagy az apanyelvet)?

  • És mit tegyünk akkor, ha a gyerek nem hajlandó megszólalni magyarul? Ha bármit is kérdezek tőle, mindig csak németül válaszol.

  • Van arra megoldás, ha a párom ellenzi a magyar nyelv itthoni használatát, és ragaszkodik ahhoz, hogy az ő jelenlétében csak németül beszéljek a gyerekkel én is?

  • Tanuljon a gyerek magyarul is írni-olvasni? Vagy inkább hagyjuk, mert ezzel csak megnehezítjük a német iskola feladatát?

  • Ha a családban nemcsak két, de három vagy több nyelvet hall a gyerek, azzal is képes lesz megbirkózni? Mire figyeljünk ebben a helyzetben?

A másfél órás informatív és sok-sok történettel fűszerezett előadás után az érdeklődők a szünetben megvásárolhatják az előadó Két- és többnyelvű gyereknevelés a mindennapokban – tanácsok, információk, történetek című szülőknek írt kézikönyvét (23 Euro). A rendezvény második felében, egy kötetlen beszélgetés (kérdezz-felelek) keretében a szülők kérdéseire válaszol a szakértő.

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Nov
5
to Nov 9

Weiterbildung für EU Lehrkräfte (Budapest, Ungarn)

In diesem 5-tägigen Kurs erhalten Sie ein praxisbezogenes Wissen rund um das Thema kindliche Zwei- und Mehrsprachigkeit. Im Fokus stehen die häufigsten Fragen und alltäglichen Probleme der Erzieher/-innen und Eltern. Sie erfahren, wie die familiären und institutionellen Rahmenbedingungen gestaltet werden können, um eine gelungene Mehrsprachigkeit der Kinder zu gewährleisten. Sie lernen über die Stolpersteine und die hartnäckigen Vorurteile, die diese Aufgabe erschweren.

Da Sprache mit Kultur eng verbunden ist, liegt ein weiterer Schwerpunkt darin, interkulturelle Kompetenzen zu erwerben. Es werden Techniken vermittelt, die Ihnen die Kommunikation und Zusammenarbeit mit Eltern aus verschiedenen Kulturen erleichtern.

Bei der Weiterbildung wird ein grosser Wert darauf gelegt, dass die Kursteilnehmer/-innen, aus verschiedenen europäischen Ländern, auch ausserhalb der Seminarstunden ausreichend Gelegenheit haben, sich auszutauschen und zu vernetzen. Die abwechslungsreichen fakultativen Nachmittags- bzw. Abendprogramme sind auf dieses Ziel ausgerichtet.

Die vielseitige Methodik des Kurses beinhaltet neben theoretischen Inputs, Gruppenarbeit, Analysen von Fallbeispielen und Filmausschnitten, auch weitere kreative-spielerische Übungen, wie zum Beispiel ein Teambildung Programm, bei dem logische Aufgabelösung und Teamgeist gefragt sind. (Das Kursgeld beinhaltet den Eintritt.)

Die Kurssprache ist zwar Deutsch, jedoch ist der Kursinhalt nicht nur auf die deutschsprachigen Länder ausgerichtet. Teilnehmer aus anderen Ländern sind auch herzlich willkommen.

Themen:
- Alles über kindliche Zwei- und Mehrsprachigkeit (Grundlagen und Begriffe, frühe und späte Zweisprachigkeit, ideale Rahmenbedingungen, Geschichten aus der Praxis, Sprachgebrauch zweisprachiger Kinder, Mischsprache, Verweigerung einer Sprache, sprachbezogene Konflikte, usw.).
- Was haben Gefühle und Motivation mit dem (mehrsprachigen) Spracherwerb zu tun?
- Welche Wirkung hat die sprachliche Erziehung zu Hause auf die Entwicklung der Schulsprache der Kinder?
- Mythen und Vorurteile gegenüber Zweisprachigkeit erkennen und beseitigen.
- Die Welt trifft sich in der Klasse/Gruppe. Was bewirken pädagogische Einrichtungen?
- Warum ist es sinnvoll die sprachliche und kulturelle Vielfalt im Umfeld des mehrsprachigen Kindes sichtbar und hörbar zu machen?
- Zwei Sprachen – und welche Kultur? Sprache, ein Zugehörigkeitsgefühl. Identitätsentwicklung bei mehrsprachigen Kindern.
- Warum ist interkulturelle Kompetenz (nicht nur) in der pädagogischen Arbeit wichtig?
- Kommunikation und Zusammenarbeit mit Eltern aus verschiedenen Kulturen.

Budapest
05. 11. – 09. 11. 2018.

Vorläufiges Programm

Tag 1:
Vormittag: Anreise, Belegung der Zimmer, Orientierung in der Stadt.
Nachmittag ab 15h: Begrüßung, Vorstellungsrunde, Erwartungen, Einführung in die Veranstaltung und Exkursionen.
Abend: Gemeinsames Abendessen in einem typisch ungarischen Restaurant in Budapest (freiwillig).

Tag 2:
Vormittag (9-13h): Alles über kindliche Zwei- und Mehrsprachigkeit.
Nachmittag: Teambildung für Seminarteilnehmer/-innen (Die genaue Uhrzeit und Ort wird später bekannt gegeben.)

Tag 3:
Vormittag (9-13h): Mehrsprachige Kinder in pädagogischen Einrichtungen.
Nachmittag: Sie haben die Möglichkeit die Budapester Innenstadt bei einer Stadtführung kennenzulernen und nachher in einem typischen Kaffeehaus mit den Teilnehmer/-innen sich auszutauschen bzw. Partnerschaften zu knüpfen (freiwillig).

Tag 4:
Vormittag (9-13h): Interkulturelle Kompetenzen.
Nachmittag: Besichtigung des Burgviertels in Buda (Fischerbastei, Matthias Kirche, National Galerie, Burg, usw.) (freiwillig).

Tag 5:
Vormittag (9-13h): Tipps für die Kommunikation mit Eltern aus verschiedenen Kulturen. Abschluss, Evaluationsbogen, Feedbackrunde.
Nachmittag: Abreise.

Zielgruppen:
• Erzieher/-innen und Lehrer/-innen von Kindern zwischen 0 bis ca. 10 Jahre.
• Schulleiter/-innen, Verantwortliche in Elternbildung, Mitarbeiter/-innen von Eltern-Kind-Zentren oder andere gemeinnützige Organisationen.
• Eltern, Interessierte.

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